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 Praxis für Ernährungsberatung und -therapie  Dipl. oec. troph. Krisztian Mark Koczor - Düsseldorf
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Dr. med.

Edit Imregh

Fachärztin für Dermatologie und Innere Medizin, Idar-Oberstein

Teil 1. Akne und Ernährung
Teil 2. Neurodermitis und Ernährung
Teil 3. Sonnenbänke und Krebsrisiko
 
 
 
 
 
 
 

Teil 1. Akne und Ernährung

 

Das sogenannte "acne adultorum" (Akne im Erwachsenenalter), das sog. "dermatitis perioralis" (eine akneartige Hautentzündung um den Mund herum sowie im Kinnbereich) sowie rosacea (Kupferfinnen, Rotfinnen) sind sehr häufige Hauterkrankungen. Im Bereich der Gesichtshaut treten diese Erkrankungen chronisch auf, weshalb sie für viele Betroffene psychisch äußerst belastend sind.

Es gibt vielerlei mögliche Auslöser, darunter aber ist der Ernährung ein besonderer Augenmerk zu schenken: vor allem ein zu viel an Süßigkeiten, ein Übermaß an Softdrinks (z.B. Colagetränke), unregelmäßige Mahlzeiteneinnahmen sowie der Verzehr von Nahrungsmittel mit allzu vielen Zusatz- und Hilfsstoffen (Halbfertig- und Fertiggerichte) spielen eine entscheidende Rolle.

Eine ausschließlich äußerliche medikamentöse Behandlung - mit Salben beispielsweise - führt bei diesen Hauterkrankungen nicht zu einer deutlichen und zufriedenstellenden Verbesserung der Symptome - nur eine gleichzeitige Ernährungsumstellung ggf. unter der Anleitung und Hilfe eines/einer Arztes/Ärztin und eines qualifizierten Ernährungsberaters/Ernährungstherapeuten erzielt bei den Betroffenen - durch das Erlernen von gesunden Ernährungsgewohnheiten - eine langfristige Erfolgschance zur Heilung.

Bis bald, Ihre Dr. med. Edit Imregh

Teil 2. Neurodermitis und Ernährung

 

Neurodermitis, oder mit anderen Worten atopisches Ekzem ist eine chronische bzw. chronisch-rezidivierende entzündliche Hauterkrankung. Das morphologische Bild ist z.T. verschieden, die Betroffenen leiden allerdings alle unter starkem Juckreiz.

Neurodermitis gehört zu den sog. atopischen Erkrankungen. d.h. sie ist vererbbar. Ausser die Hautsymptome werden die Patienten oft auch von Augen- und Nasenschleimhautprobleme, allergisches Asthma und Nahrungsmittelallergie geplagt.

Ein Test auf eine etwaige Nahrungsmittelallergie ist eine wichtige und komplexe medizinische Aufgabe. Die Vermeidung bzw. Ersatz von Nahrungsmittel, die eine Allergie auslösen können, erfordert im Idealfall eine adäquate Beratung durch einen Ernährungstherapeuten (Oecotrophologen). Achten Sie zunächst auf folgende grundlegende Hinweise:

1.) Vermeidung von (bzw. minimale Mengen) Nahrungsmittel-Zusatzstoffen (z.B. Konservierungsstoffe, Lebensmittelfarben und Geschmacksverstärker) sowie Fertig- und Halbfertiggerichte - kochen Sie doch lieber selbst!

2.) Softdrinks völlig weglassen - bevorzugen Sie ganz einfach Mineral- oder Leitungswasser!

3.) Meiden Sie Fast Food!

Bis bald, Ihre Dr. med. Edit Imregh

Teil 3. Sonnenbänke und Krebsrisiko

 

Auch wenn die hier folgende Nachricht an sich nichts mit Ernährung zu tun hat, möchte ich gerne hier die Gelegenheit nutzen und auf diese Meldung der AFP hinweisen, mit der Bitte, die Information an betroffene Personen weiterzugeben. Eine rechtzeitige Erkennung von Hautkrebs kann Leben retten!

ORIGINALNACHRICHT (afp) - "Die UV-Bestrahlung auf Sonnenbänken erhöht das Risiko an Krebs zu erkranken ebenso wie der Konsum von Zigaretten oder eine Asbestbelastung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte die Bräunungsliegen nun in die höchste Gefahrenkategorie für Krebsrisiken ein, wie aus einer in Paris veröffentlichten Erklärung der Internationalen Forschungsagentur für Krebs (IARC) hervorgeht, die der WHO angegliedert ist. 1992 waren Sonnenbänke nur als "wahrscheinlicher" Auslöser" von Krebs bewertet worden.

Die Forschung der vergangenen Jahre lasse keinen Zweifel daran, dass die UV-Strahlung aus den Geräten das Risiko einer Erkrankung erhöhe, heißt es in der IARC-Erklärung. "Die Nutzung von Solarien ist krebserregend. Ich weiß nicht, warum ein gesunder Mensch sie nutzen sollte", sagte IARC-Forscher Vincent Cogliano der Nachrichtenagentur AFP. Nach Erkenntnissen der Wissenschaftler steigt bei regelmäßigem Sonnenbank-Besuch unter 30 Jahren das Risiko einer Erkrankung an einem Melanom - der gefährlichsten Art des Hautkrebses - um 75%. Die IARC stufte deshalb Solarien gemeinsam mit Zigaretten, Alkohol und Asbest in die Kategorie der am stärksten krebserregenden Faktoren ein. © afp 2009

Bis bald, Ihre Dr. med. Edit Imregh

 

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