Das sogenannte "acne adultorum" (Akne im Erwachsenenalter), das sog. "dermatitis perioralis" (eine akneartige Hautentzündung um den Mund herum sowie im Kinnbereich) sowierosacea(Kupferfinnen, Rotfinnen) sind sehr häufige Hauterkrankungen. Im Bereich der Gesichtshaut treten diese Erkrankungen chronisch auf, weshalb sie für viele Betroffene psychisch äußerst belastend sind. Es gibt vielerlei mögliche Auslöser, darunter aber ist der Ernährung ein besonderer Augenmerk zu schenken: vor allem ein zu viel an Süßigkeiten, ein Übermaß an Softdrinks (z.B. Colagetränke), unregelmäßige Mahlzeiteneinnahmen sowie der Verzehr von Nahrungsmittel mit allzu vielen Zusatz- und Hilfsstoffen (Halbfertig- und Fertiggerichte) spielen eine entscheidende Rolle. Eine ausschließlich äußerliche medikamentöse Behandlung - mit Salben beispielsweise - führt bei diesen Hauterkrankungen nicht zu einer deutlichen und zufriedenstellenden Verbesserung der Symptome - nur eine gleichzeitige Ernährungsumstellung ggf. unter der Anleitung und Hilfe eines/einer Arztes/Ärztinund eines qualifizierten Ernährungsberaters/Ernährungstherapeuten erzielt bei den Betroffenen - durch das Erlernen von gesunden Ernährungsgewohnheiten - eine langfristige Erfolgschance zur Heilung.
Neurodermitis, oder mit anderen Worten atopisches Ekzem ist eine chronische bzw. chronisch-rezidivierende entzündliche Hauterkrankung. Das morphologische Bild ist z.T. verschieden, die Betroffenen leiden allerdings alle unter starkem Juckreiz. Neurodermitis gehört zu den sog. atopischen Erkrankungen. d.h. sie ist vererbbar. Ausser die Hautsymptome werden die Patienten oft auch von Augen- und Nasenschleimhautprobleme, allergisches Asthma und Nahrungsmittelallergie geplagt. Ein Test auf eine etwaige Nahrungsmittelallergie ist eine wichtige und komplexe medizinische Aufgabe. Die Vermeidung bzw. Ersatz von Nahrungsmittel, die eine Allergie auslösen können, erfordert im Idealfall eine adäquate Beratung durch einen Ernährungstherapeuten (Oecotrophologen). Achten Sie zunächst auf folgende grundlegende Hinweise:
1.) Vermeidung von (bzw. minimale Mengen) Nahrungsmittel-Zusatzstoffen (z.B. Konservierungsstoffe, Lebensmittelfarben und Geschmacksverstärker) sowie Fertig- und Halbfertiggerichte - kochen Sie doch lieber selbst!
2.) Softdrinks völlig weglassen - bevorzugen Sie ganz einfach Mineral- oder Leitungswasser!
Auch wenn die hier folgende Nachricht an sich nichts mit Ernährung zu tun hat, möchte ich gerne hier die Gelegenheit nutzen und auf diese Meldung der AFP hinweisen, mit der Bitte, die Information an betroffene Personen weiterzugeben. Eine rechtzeitige Erkennung von Hautkrebs kann Leben retten!
ORIGINALNACHRICHT (afp) - "Die UV-Bestrahlung auf Sonnenbänken erhöht das Risiko an Krebs zu erkranken ebenso wie der Konsum von Zigaretten oder eine Asbestbelastung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte die Bräunungsliegen nun in die höchste Gefahrenkategorie für Krebsrisiken ein, wie aus einer in Paris veröffentlichten Erklärung der Internationalen Forschungsagentur für Krebs (IARC) hervorgeht, die der WHO angegliedert ist. 1992 waren Sonnenbänke nur als "wahrscheinlicher" Auslöser" von Krebs bewertet worden.