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 Praxis für Ernährungsberatung und -therapie  Dipl. oec. troph. Krisztian Mark Koczor - Düsseldorf
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Dr. rer. nat. biol.

Andreas Gravius

Preclinical R & D - In vivo Pharmacology Merz Pharmaceuticals GmbH, Frankfurt am Main

Teil 1. ALZHEIMER und Ernährung
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Teil 1. Alzheimer und Ernährung

 

Alzheimer ist eine neurodegenerative Erkrankung, die durch das Absterben von Nervenzellen im Gehirn charakterisiert ist. Zu den Krankheitssymptomen zählen der Verlust kognitiver Leistungen wie Lernen und Gedächtnis, psychotische Störungen sowie aggressives Verhalten. Im Verlauf der Krankheit verlieren die Patienten die Fähigkeit, für sich selbst zu sorgen und müssen in späteren Krankheitsstadien in entsprechenden Pflegeeinrichtungen versorgt werden. Vom Auftreten erster Symptome führt die Krankheit inerhalb 6-8 Jahren zum Tod.

Die pathologischen Merkmale sind Ablagerungen des sogennanten Amyloidproteins ausserhalb der Nervenzellen sowie intrazelluläre Ansammlungen des Proteins "tau". Beide Prozesse lösen eine Kaskade aus, die über Stoffwechselstörungen bis zum Tode der Nervenzellen führt. Bis heute sind nur die Symptome wie Gedächtnisstörungen behandelbar. Man forscht mit großem eifer an neuen Medikamenten, die neuroprotektiv wirken und so den Krankheitsverlauf verlangsamen können.

Nur etwa 5% der Patienten leiden an der genetisch bedingten Form der Krankheit (familiärer Typ), bei der bestimmte Veränderungen im Erbgut krankheitsauslösend sind. Der weitaus größere Anteil leidet an der sogenannten sporadischen Form, die durch verschiedene Risikofaktoren gekennzeichnet ist. Zu den Risikofaktoren zählt unter anderem die Ernährung. Eine falsche Ernährung führt zu verändertem Stoffwechsel, zur Bildung von freien Radikalen (oxidativer Stress) und verändertertem Zellmetabolismus. Dies resultiert schliesslich in einer Fehlfunktion der Mitochondrien, die für den Energiehaushalt der Nervenzellen verantwortlich sind. Alles in allem kann dies die neuronale Degeneration fördern. Deshalb: Beugen Sie mit gesunder und ausgewogener Ernährung dem Risiko vor. Fragen Sie Ihren Ernährungsberater!

Bis bald, Ihr Dr. Andreas Gravius

 

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