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 Praxis für Ernährungsberatung und -therapie  Dipl. oec. troph. Krisztian Mark Koczor - Düsseldorf
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 Thema
Datum
 Diätprodukte im Test: viele dicke Lügen (ÖkoTest 02/2010)
04-02-2010
 Gefährliche Energydrinks: Warnung vor "Energy Shots"
24-01-2010
 Kriterien für eine qualifizierte Ernährungsberatung: wo findet man die Qualitätsleistung?
08-12-2009
 Einkaufsführer für Muslime: neu erschienen - ein hilfreicher Wegweiser
11-11-2009
 Senioren-Essen auf Rädern: von wegen gesund
05-11-2009
 Bitte bewerten Sie uns!
25-10-2009
 Dr. Koczor - Orthopädische Privatordination in Wien: die neue Website ist online
14-10-2009
 Schlankheitsmittel kritisch bewertet: die Liste
23-08-2009
 IgG-Tests: Allergiegesellschaften sind konform - IgG-Tests ungeeignet für Diagnostik
02-07-2009
 Grillsaison: Wie kann man die Menge der krebsauslösende Stoffe senken?
20-06-2009
 Sollte man der Umwelt zuliebe Vegetarier werden?
15-06-2009
 Kinderernährung: Lebensmittellobby kocht in KiTas mit
29-05-2009
 Analogkäse
20-05-2009
 Pseudowissenschaftliche Abnehmprogramme
24-04-2009
 Geschenkgutscheine: verschenken Sie Gesundheit!
23-04-2009
 NUTRICEPTION bei Pro7 Galileo
16-01-2009
 Networking: für Partner und Klienten
29-08-2008
 Termine und Öffnungszeiten
01-07-2008

 

 

(Beitrag vom 04.02.2010) >>>> Diätprodukte im Test: viele dicke Lügen (ÖkoTest 02/2010)

 

Frankfurt a.M. ÖkoTest) - Abnehmen kann so einfach sein. Glauben Sie nicht? Schauen Sie ins Internet. Da ist zum Beispiel die Seite www.slim-line.info der in Irland ansässigen Firma Vitaline Greenlife: "Neu: Mit dem Slim-Line® Konzept können Sie schnell, einfach, gesund, mit 100 % Geld-zurück Garantie dauerhaft abnehmen." Und eine angebliche Kerstin schreibt dazu: "Ich habe innerhalb von vier Wochen stolze 15 kg abgenommen. Super preiswert und echt zu empfehlen!" Und ein Andreas, der "wirklich nicht leicht zu überzeugen" ist, muss zugeben, dass er "ohne zu leiden in einem Monat echte 7,5 kg abgenommen habe !!!".

Der französische Anbieter Phytolabel hält mit Innov’Patch gleich eine richtige Revolution bereit - ein Pflaster, das allen "zur Verfügung steht, die schnell abnehmen möchten (bis zu 3 Kilo pro Woche garantiert)". Die Klebestreifen kurbeln die Fettverbrennung nicht nur ganz allgemein an, sondern der Kunde kann "die Wirkung an bestimmten Stellen verstärken, indem Sie einfach Ihr Innov’Patch auf diese Stellen aufbringen. Es verbrennt so vorrangig die Fette an dieser Stelle." Der Clou: "Man muss auf nichts verzichten, da die Ernährung nicht umgestellt wird" (www.phytolabel.com).

Mit dem e-Book "Die letzte Diät" (www. cleverabnehmen. com) erreicht die Märchenstunde ihren Höhepunkt: "Du kannst durch richtiges Essen zum richtigen Zeitpunkt schlank werden. [...] Abnehmen hat nichts mit Hungern oder viel Sport zu tun. Neueste Untersuchungen ergaben, dass es 102 Obst-, Gemüse- und Fleischsorten mit ganz bestimmten Eigenschaften gibt. Diese besonders nahrhaften Lebensmittel verbrennen bei der Verdauung mehr Kalorien als sie selbst zuführen." Erhältlich sind die Ausführungen über "negative Kalorien" gegen Vorauszahlung von 59 Euro per Kreditkarte. [...]
(Quelle: © 2010
ÖkoTest)

Lesen Sie HIER weiter oder besorgen Sie sich die aktuelle Februar-Ausgabe der Zeitschrift "ÖkoTest".

UNSER FAZIT: Endlich eine Untersuchung und eine Zeitschrift, die die Wahrheit auf Papier und ins Netz bringt. Die niederschmetternden Ergebnisse der ÖkoTest Untersuchung zeigen deutlich genug auf, dass Diätprodukte absolut schwach und in manchen Fällen völlig wirkungslos sind. Spezialisierte Fachkräfte für Ernährungsberatung sind in Deutschland die Oecotrophologen (=beratende Ernährungswissenschaftler). Unser Verband informiert Sie sehr gerne über Spezialisten in Ihrer Nähe, die eine wissenschaftliche Ausbildung genossen haben: vdoe.de

Übrigens, Sie erkennen eine(n) Fachmann/Fachfrau für Ernährung nach einem ganz einfachen Prinzip:

Seriöse Ernährungsfachkräfte mit einschlägiger Ausbildung wie Oecotrophologen DÜRFEN KEINE PRODUKTE VERKAUFEN. Da ihre Arbeit außerdem wissenschaftlich begründet ist, werden die Leistungen von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst: weiter

 

 

(Beitrag vom 24.01.2010) >>>> Gefährliche Energydrinks: Warnung vor "Energy Shots"

 

Berlin (BfR) - Wie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin warnt auch die Verbraucherzentrale NRW vor "Energy Shots", flüssigen Aufputschmitteln in Minigebinden (50-80 Milliliter). In den als Nahrungsergänzungsmitteln eingeführten Getränken wirken - wie bei den Drinks in größeren Abfüllungen - vor allem Koffein, Taurin, Glucuronolacton. Aber: Die Konzentration dieser Stoffe ist bei den kleinen Dosen um ein 4faches höher. Deshalb besteht die Gefahr des übermäßigen und zu schnellen Konsums, zumal sie in ihrer Aufmachung herkömmlichen Energy-Drinks ähneln. Außerdem findet sich der Warnhinweis, die empfohlene Tagesdosis von einer Dose/Portion nicht zu überschreiten, lediglich im Kleingedruckten.

Schon herkömmliche Energy-Drinks dürfen in Deutschland bisher nur per Ausnahmegenehmigung angeboten werden. Der Grund: Selbst bei diesen erheblich geringer konzentrierten Getränken konnten negative Wechselwirkungen der einzelnen Inhaltsstoffe untereinander bislang nicht ausgeschlossen werden. Durch den Vertrieb der höher konzentrierten Flüssigkeiten als "Nahrungsergänzungsmittel" und die Dosierempfehlung haben sich die Hersteller der Shots freie Bahn geschaffen. Die Kehrseite des Vermarktungskniffs: Die Verbraucher gefährden womöglich ihre Gesundheit.

Die extreme Süße der Aufputscher überdeckt den bitteren Geschmack des Koffeins. Wegen der geringen Menge und der hohen Konzentration besteht das Risiko, in kurzer Zeit sehr große Mengen der Inhaltsstoffe aufzunehmen. Das kann sich insbesondere bei Koffein-empfindlichen Personen negativ auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Aber auch andere Risikogruppen wie Herz-Kreislauf-Kranke, Schwangere, Stillende und Kinder sollten weder Energy Drinks noch Energy Shots konsumieren. Erhebliche Gefahren, etwa ein Kreislaufkollaps drohen, wenn die Getränke beim Sport oder bei sonstiger körperlicher Anstrengung als Energiespender oder Durstlöscher genutzt werden - und vor allem in Kombination mit Alkohol.

Tipps:

  • Wer zu den Energy-Shots greift, der sollte sich unbedingt an die Empfehlung halten, pro Tag maximal eine Portion zu trinken.
  • Signalisiert der Körper ein Leistungstief, braucht er keinen überdosierten künstlichen Leistungsschub, sondern schlicht eine Erholungspause, vielleicht ein kurzes Nickerchen. Eine Apfelschorle liefert durch natürlicherweise enthaltenen Zucker und Vitamine einen erfrischenden Kick. Wer auf Koffein nicht verzichten möchte, sollte Kaffee oder Tee vorziehen.

(Quelle: © Verbraucherzentrale NRW )

 

 

(Beitrag vom 08.12.2009) >>>> Kriterien für eine qualifizierte Ernährungsberatung: wo findet man die Qualitätsleistung?

 

Bonn (DGE-aktuell 10/2005 vom 01.12.2005) - DGE weist den richtigen Weg im Dschungel der Ernährungsberatung. Ernährungsberatung hat Konjunktur. Und der Bedarf an qualifizierter Ernährungsberatung wird auch in Zukunft noch steigen: Bereits heute entfallen mehr als ein Drittel der Krankheitskosten auf ernährungsmitbedingte Krankheiten. Verlängerte Lebensdauer und ein längeres Altern lassen erahnen, dass die Zahl auch weiterhin steigt. Prävention wird deshalb noch wichtiger, und der Ernährung kommt hier eine Schlüsselrolle zu.

Doch was tun, wenn Ernährungsprobleme auftreten oder der Arzt Stoffwechselkrankheiten, Fettleibigkeit oder Allergien diagnostiziert? An wen wende ich mich? Diätcoaches, Ernährungsinspektoren und Wellnessberater gibt es wie Sand am Meer. Wer berät mich erfolgreich, seriös, nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und zugleich individuell, nach meinen Problemen, Eigenschaften und Vorlieben? Woran erkenne ich einen guten Berater?

Prof. Dr. Ingrid-Ute Leonhäuser bringt Ernährungsberatung auf den Punkt: „Grundbedingung ist ein Studium der Ernährungswissenschaften oder Oecotrophologie oder eine abgeschlossene Berufsausbildung als Diätassistent. Außerdem sollte der Berater eine umfassende gültige Zusatzqualifikation haben, z. B. gemäß VDOe oder DGE. Während des Beratungsgesprächs steht der Ratsuchende und dessen Problem im Mittelpunkt. Der Berater fördert das Erlernen von Verhaltensweisen und Fertigkeiten, die zur Gesundheit beitragen, ermöglicht Selbsterfahrung und weckt Phantasie, Selbsttätigkeit und Produktivität“, so Leonhäuser. Sie hält den Lehrstuhl für Ernährungsberatung und Verbraucherberatung an der Universität Gießen inne und ist Präsidiumsmitglied der DGE. „Der Verkauf von Produkten ist dabei ebenso wenig erwünscht wie das Verfolgen eigener Interessen oder Dogmatismus.“ Ernährungsberatung ist mehr als Essen und Trinken, sie bezieht den gesamten Lebensstil mit ein.

Und wie finde ich einen solchen Berater an meinem Wohnort? Auf der Internetseite der VDOe oder der DGE findet sich eine Liste qualifizierter Ernährungsberater, geordnet nach Postleitzahlen. Aber auch ein Anruf bei der Krankenkasse kann weiterhelfen.

Hintergrundinformation: In Deutschland ist der Begriff „Ernährungsberater“ nicht geschützt. Leider darf sich jeder Ernährungsberater nennen - egal ob er qualifiziert ist oder nicht. Um die Qualität der Beratung umfassend zu sichern, hat die DGE gemeinsam mit anderen Institutionen wie den Berufsverbänden der Oecotrophologen (VDOe) und der Diätassistenten (VDD) entsprechende Maßnahmen ergriffen. Wendet sich ein Ratsuchender z. B. an einen Ernährungsberater/DGE oder Ernährungsberater/VDOE, so kann er sicher sein, dass er wissenschaftlich fundiert und seinen individuellen Bedürfnissen angepasst beraten wird. Anhand des Ernährungsproblems entwickelt der Berater gemeinsam mit dem Klienten Lösungen. Liegt schon eine ernährungsmitbedingte Krankheit vor, erfolgt die Ernährungstherapie und Betreuung aufgrund der ärztlichen Bescheinigung und hat - in Kooperation mit dem Arzt - die Heilung bzw. Besserung zum Ziel. Bestimmte Kostformen sowie gegebenenfalls Medikamente unterstützen die Therapie. Die Kosten für eine Ernährungsberatung werden dem Klienten nach § 20 Absatz 1 und 2 bzw. § 43 des Sozialgesetzbuchs (SGB) V zum Teil von den Krankenkassen erstattet. Dies erfolgt allerdings nur, wenn der Ernährungsberater von der Krankenkasse anerkannt ist.

Checkliste für eine qualifizierte Ernährungsberatung

  • Der Berater ist bei der Krankenkasse eingeführt oder bei den entsprechenden Berufsverbänden oder der DGE registriert.
  • Bei der Erstberatung werden individuell Lebenssituation, Beschwerden und Wünsche abgefragt, denn im Mittelpunkt steht der Klient.
  • Der Berater sollte den Klienten um das Erstellen eines Ernährungs-Tagebuchs bitten: Das ist Voraussetzung für eine individuelle Beratung.
  • Der Berater kann Fragen nach aktuellen Trends, Lebensmitteln, wissenschaftlichen Erkenntnissen beantworten und erklären.
  • Der Berater sollte auch praktische Fragen zum Umgang mit Lebensmitteln kompetent beantworten.
  • Der Berater sollte sich mit dem Klienten auf ein Ziel für einen bestimmten Zeitraum festlegen und das auch überprüfen.
  • Die Praxisräume sollten ein ungestörtes, angenehmes Gespräch ermöglichen.
  • Ein seriöser Berater berechnet sein Honorar nach einem angemessenen Preis-Leistungsverhältnis (individuelle Einzelberatung: ca. 60,00 €/Stunde, Auswertung eines Ernährungs-Tagebuchs (7 Tage): ca. 90,00 €, Gruppenberatung: je nach Anzahl der Teilnehmer: 150,00 - 250,00 €/Stunde für ca. 10-15 Teilnehmer )
  • Die Beratung sollte unabhängig von Produkten stattfinden. Pülverchen und Nahrungsergänzungsmittel im Praxisangebot sollten misstrauisch machen.

(Quelle: © 2005 DGE)

 

 

(Beitrag vom 11.11.2009) >>>> Einkaufsführer für Muslime - ein hilfreicher Wegweiser

 

Berlin (VZBV) - Produktlisten für den Lebensmitteleinkauf, Tipps zur gesunden Ernährung. Die Zutatenliste auf Lebensmittelverpackungen gibt nicht immer Auskunft darüber, ob etwa ein Zusatzstoff von einem Schlachttier stammt. Doch dies ist für viele Muslime wichtig, die die Speisegesetze des Islam beachten. Der Ratgeber "Einkaufsführer für Muslime" ist ein hilfreicher Wegweiser durch die wichtigsten Produkte von Babynahrung bis Tiefkühlkost.

Zunächst erhält der Leser einen Überblick über Wissenswertes zum Lebensmittelrecht, die jeder, der Lebensmittel einkauft, wissen sollte. So gehören zur Kennzeichnung eines Lebensmittels unter anderem die Zutatenliste, das Mindesthaltbarkeits- oder das Verbrauchersdatum, der Preis und der Name des Herstellers oder des Verpackers oder des Verkäufers. Weiterhin gibt es Informationen und Tipps zur gesunden Ernährung.

Lebensmittel von insgesamt gut 120 Firmen werden im zweiten Teil des Ratgebers vorgestellt. In 19 Produktgruppen unterteilt, decken sie die gesamte Bandbreite in Sachen Ernährung ab: Tiefkühlkost, Snacks, Fertigprodukte und Kaffee sind ebenso enthalten wie Babynahrung, Molkereiprodukte, Fruchtsäfte und Gewürze. Alle aufgelisteten Produkte enthalten nach Angaben der Hersteller kein Fleisch, keine Fette, Öle oder Zusatzstoffe von Schlachttieren, keine alkoholischen Zutaten. Lebensmittel sowie aus ökologischer Produktionsweise sind separat gekennzeichnet. So bietet der Einkaufsführer auch dort Orientierung, wo es schnell gehen muss – im Supermarkt. (Quelle: © Verbraucherzentrale Bundesverband)

Den Ratgeber können Sie HIER bestellen (inkl. arabische und türkische Kurzfassung der Publikation).

 

 

(Beitrag vom 05.11.2009) >>>> Senioren-Essen auf Rädern - von wegen gesund

 

Frankfurt/Main (HR) - Jeden Mittag bekommt Oma ein fertiges Essen von den Johannitern geliefert. Praktisch, denn mit über 70 und Rollator könnte sie kaum mehr im Supermarkt einkaufen gehen oder selber kochen. Das in Styropor gepackte Essen besteht meist aus Fleisch, gegartem Gemüse und einer Sättigungsbeilage. Was aber taugen die Gerichte und sind sie für Senioren überhaupt geeignet? Das hat sich das ARD-Magazin "Plusminus" gefragt und die Gerichte von Essen auf Rädern im Labor untersuchen lassen - mit einem alarmierenden Ergebnis.

Wie die Laboruntersuchung ergab, sind in dem Essen, das von den drei Anbietern, Apetito, Hoffmann und Sodexo geliefert wird, kaum Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Ein gesundes Mittagessen enthält in der Regel 33 Milligramm Vitamin C und drei Mikrogramm Vitamin D. Dass beide Vitamine nicht nachweisbar sind, konnte man bei der ARD zunächst gar nicht glauben und ließ weitere Proben untersuchen - mit dem gleichen erschreckenden Ergebnis: Vitamin C und D sind im Essen auf Rädern nicht auffindbar.

Auch was die Mineralstoffe angeht, ist das Testergebnis niederschmetternd. In acht Proben wurden gerade einmal rund 45 Prozent der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen Menge Calcium gefunden. Ein Mittagessen sollte durchschnittlich 117 Milligramm Magnesium enthalten - in den Proben konnten nur 60 Prozent nachgewiesen werden. Auch mit der lebenswichtigen Folsäure sieht es schlecht aus: Schlappe 20 Prozent der empfohlenen Menge wurden gefunden. "Man muss klar sagen, wenn man sich dauerhaft so ernährt, dass es zwangsläufig zu Mangelzuständen führt", sagt der Ernährungsmediziner Professor Jürgen Stein zu den Reportern von "Plusminus".

Dass die meisten Bezieher von Essen auf Rädern sich auf Dauer so ernähren, ist zwangsläufig gegeben. Schließlich beziehen sie die Dienstleistung gerade deshalb, weil sie selber weder einkaufen noch kochen können. Auch haben sie kaum eine Chance, sich die fehlenden Vitamine selber zu organisieren. Salate und frische Rohkost oder Obst seien bei den Gerichten Mangelware, wie eine Kundin kritisiert. Keine Frage, das Konzept "Essen auf Rädern" ist gut und immer mehr Senioren greifen darauf zurück - allerdings fehlen Richtlinien, die garantieren dass Oma nicht nur praktisch, sondern auch gesund speist. (Quelle: © Hessischer Rundfunk - Quelle 1 - Quelle 2)

 

 

(Beitrag vom 25.10.2009) >>>> Schon mal bei uns gewesen? Bitte bewerten Sie uns!

 

Besuche Ernährungsberatung NUTRICEPTION - K. M. Koczor, Holthausen auf Qype

 

 

(Beitrag vom 14.10.2009) >>>> Dr. Koczor - Orthopädische Privatordination in Wien - die neue Website ist Online!

 

Wien - Die neue Website von Dr. med. János Koczor ist ab heute aktiv! Als Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie blickt er auf mehr als 30 Jahre klinische Berufserfahrung zurück. In seiner ärztlichen Praxis spielen die konservativen, nicht-operativen Therapiemaßnahmen die bedeutendste Rolle. Patienten mit akuten Schmerzen des Bewegungsapparates können bei ihm mit sofortiger Hilfe rechnen. »» weiter zur Website

 

(Beitrag vom 23.08.2009) >>>> Schlankheitsmittel kritisch bewertet: die Liste

 

Hamburg (VZHH) - Der Markt für Schlankheitsmittel ist unüberschaubar. Jeden Tag werden neue Wundermittel über Werbebriefe, Zeitschriftenannoncen und Internet angeboten. Der größte Teil der Produkte ist bestenfalls wirkungslos, im schlimmsten Fall gesundheitsgefährdend. Mit unhaltbaren Werbesprüchen versuchten unseriöse Anbieter, Übergewichtige zu ködern. Dass irreführende Werbung verboten ist, stört die Anbieter wenig. Der oft versprochenen „Geld-zurück-Garantie“ entziehen sich die Vertreiber durch Auslandssitz oder Postfachadressen. Aber auch scheinbar seriöse Angebote – sogar in Apotheken zu kaufen – sind nicht immer sinnvoll oder frei von Nebenwirkungen. Unsere Schlankheitsmittelliste hilft Ihnen, die Spreu vom Weizen zu trennen. Die folgende Liste bewertet die Mittel, die in der Verbraucher-Zentrale Hamburg am häufigsten nachfragt werden. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird ständig erweitert »» weiter zur Liste (Quelle: © Verbraucherzentrale Hamburg)

UNSER FAZIT: manche Schlankheitspillen-Experimente können unter Umständen sogar LEBENSGEFÄHRLICH sein! Lassen Sie sich von einem Experten des VDOe zuerst beraten, bevor etwas Schlimmes passiert.

 

(Beitrag vom 02.07.2009) >>>> Allergiegesellschaften: IgG-Tests ungeeignet für Diagnostik

 

Bonn (VDOe) - Die deutschsprachigen Allergiegesellschaften haben die Position der Europäischen Akademie für Allergologie und klinische Immunologie (EAACI) zum Stellenwert von Immunglobulin-G-(IgG-)Tests gegen Nahrungsmittel übernommen. Demnach sind IgG4-Antikörper gegen Nahrungsmittel nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen keine Indikatoren für krank machende Vorgänge, sondern Ausdruck der natürlichen (physiologischen) Immunantwort des Menschen nach wiederholtem Kontakt mit Nahrungsmittelbestandteilen.

Auf Basis dieser Einschätzung schließen sich die Allergiegesellschaften der EAACI an und erklären den allergenspezifischen Nachweis von IgG- oder IgG4-Antikörpern gegen Nahrungsmittel zur Abklärung und Diagnostik von Nahrungsmittelunverträglichkeiten für ungeeignet. Dies gelte auch für chronische Erkrankungen und Beschwerden, deren Ursache in einer vermeintlichen, nicht erkannten Nahrungsmittelunverträglichkeit liegen soll.

Die komplette Stellungnahme der deutschsprachigen Allergiegesellschaften und die Position der EAACI stehen im Internet unter » OEGAI (Quelle: © VDOe)

UNSER FAZIT: Lassen Sie sich nicht über den Tisch ziehen! Ein IgG-Test kostet Sie mindestens um die 300-400 Euro, wenn nicht noch viel mehr! Dafür haben Sie keineswegs Hilfe bekommen, bloss Verwirrung und Unklarheit. Und diejenigen, die Sie getestet haben lachen sich schön ins Fäustchen. Also Vorsicht - absolut Nepp!

 

(Beitrag vom 20.06.2009) >>>> Grillsaison: Wie kann man die Menge der krebsauslösenden Stoffe senken?

 

Bonn (aid) - Beim Grillen, Braten oder Kurzbraten von Fisch und Fleisch geht es heiß her. Dabei entsteht einerseits die schöne braune Kruste mit den typischen Röstaromen, andererseits bilden sich krebserregende Stoffe vom Typ der heterozyklischen aromatischen Amine (HAA). Ihre Entstehung lässt sich mit gewissen Zubereitungstricks jedoch beeinflussen: Immerhin um rund ein Viertel sinkt der HAA-Gehalt nämlich, wenn Fleisch oder Fisch zusammen mit Rosmarin oder Salbei zubereitet wird.

"Beide Kräuter enthalten Antioxidanzien, die der HAA-Bildung einen Strich durch die Rechnung machen", sagte Prof. Karin Schwarz vom Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde der Universität Kiel auf einer Veranstaltung des Instituts Danone Ernährung für Gesundheit e. V. Mitte Mai in Hannover. Die Zugabe von Thymian und Knoblauch hat ähnliche Effekte. Auch wenn diese Stoffe lange genug im Bratfett brutzeln, verschwinden sie wieder. "Werden HAA in Rapsöl für 30 Minuten bei 180 Grad erhitzt, sind anschließend nur noch zehn Prozent der Ausgangskonzentration nachweisbar", sagte Schwarz und weiter: "Diese Erkenntnisse können insbesondere bei Soßen angewandt werden, deren Basis Fleischprodukte oder Knochen sind. Immerhin sind Soßen für etwa ein Viertel der HAA-Aufnahme verantwortlich".

Die geschätzte tägliche HAA-Aufnahme rangiert in Deutschland bei rund 100 Nanogramm. Im internationalen Vergleich ist das zwar eher niedrig; in den USA liegen die Werte bei 500, in Neuseeland sogar bei 1.000 Nanogramm täglich. Trotzdem werden HAA auch bei uns mit dem vermehrten Auftreten von Dickdarmkrebs in Verbindung gebracht - zum einen wegen des hohen Fleischkonsums, zum anderen weil es Menschen mit einem genetisch bedingt sehr aktiven Enzymsystem für HAA gibt, die besonders empfindlich auf derartige Fremdstoffe reagieren. Während beim Braten bei 170 Grad kaum diese Stoffe entstehen, steigt deren Bildung bei 220 Grad sprunghaft an. Dasselbe gilt für das Rösten im Ofen: Bei 200 Grad sind so gut wie keine HAA feststellbar, beim Grillen von 245 Grad steigt der Wert deutlich. Die Bildung dieser unerwünschten Substanzen hängt außerdem von der Zusammensetzung eines Lebensmittels ab. Sie können nur entstehen, wenn Kreatin, Aminosäuren und Glucose vorhanden sind. Weil Kreatin ausschließlich im Muskelfleisch vorkommt, sind Fleisch und Fisch betroffen; nicht aber andere eiweißreiche Lebensmittel wie Sojaprodukte.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, steigt am besten auf schonende Zubereitungsmethoden um. Beim Kochen, Dünsten oder dem Garen in der Mikrowelle entstehen so gut wie keine HAA. (Quelle: © aid)

 

(Beitrag vom 15.06.2009) >>>> Sollte man der Umwelt zuliebe Vegetarier werden?

 

Hamburg (GEO Magazin) - Als Vegetarier leisten Sie bereits Ihren Beitrag zur Rettung des Planeten. Denn beim Anbau von Getreide werden weit weniger fossile Brennstoffe benötigt als zur Produktion von Rindfleisch. Außerdem sind Rinder und ihr Verdauungsapparat eine der Hauptquellen des besonders schädlichen Treibhausgases Methan. Strikte Veganer, die auf alle tierischen Produkte, also auch auf Milch, Eier oder Leder verzichten, könnten theoretisch noch mehr schädliche Klimagase einsparen. Aber wie viel?

Wir wissen es nicht, die Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Ökobilanzen sind komplex und haben manchmal Überraschende Ergebnisse. So kommt eine Studie der amerikanischen Cornell University zu dem Schluss, dass moderater Fleischkonsum sogar besser für die Umwelt sein kann als vegetarische Ernährung vorausgesetzt, das Fleisch wird lokal produziert. In einer Region mit dürftiger Bodenqualität kann der Betrieb einer Hühnerfarm sinnvoller sein als der Anbau von Gemüse minderer Qualität.

In Deutschland sank der Fleischkonsum 2008 auf 60,5 Kilogramm pro Person. In China hat er sich in den vergangenen 25 Jahren auf rund 50 Kilogramm mehr als verdoppelt und soll bis 2017 um weitere 43 % steigen. Da würden schon mehr Vegetarier reichen, um die Ökobilanz zu verbessern. (Quelle: ©"Das Grüne Gewissen" – GEO Magazin Heft 06/2009)

 

(Beitrag vom 29.05.2009) >>>> Kinderernährung: Lebensmittellobby kocht in Kindertagesstätten mit

 

Berlin/Hamburg (Foodwatch e.V. / Spiegel) - Stolz präsentierte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner Ende April Leitlinien für die Kita-Ernährung. Doch am Menü für die Kleinen hat die Lebensmittel-Wirtschaft kräftig mitgekocht, wie ein internes Schreiben ihres Spitzenverbandes BLL zeigt: Die Lobbyisten haben dafür gesorgt, dass Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Süßstoffe weiter auf dem Speiseplan stehen.

"Gespräche auf nahezu allen Ebenen" will der Spitzenverband der deuschen Ernährungsindustrie (BLL) geführt haben, heißt es in einem internen Rundschreiben. Der Lobby-Verband brüstet sich damit, dass er bei den Qualitätsstandards, die das Aigner-Ministerium bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Auftrag gegeben hatte, im Vergleich zu ursprünglichen Entwürfen "zahlreiche Inhalte richtigstellen beziehungsweise verbessern" konnte.

"Ideologische Verbotsaussagen" seien verhindert worden, heißt es in dem Verbandspapier. So sei es gelungen, dass "die nicht zu rechtfertigende Ausgrenzung von Schmelzkäse/Schmelzkäse- zubereitungen, Mayonnaise sowie von Geschmacksverstärkern, künstlichen Aromen und Süßstoffen/Zuckeralkoholen wieder gestrichen" wurde. Restlos zufrieden zeigt man sich gleichwohl nicht: Trotz massiver Einwände, beklagt der BLL, habe er die DGE-Forderung "keine Süßigkeiten in die Brotbox" nicht verhindern können.

Die "Qualitätsstandards für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder" ist eine 40-seitige Broschüre, die ausführliche Empfehlungen für die Ernährung von ein- bis sechsjährigen Kindern gibt. Der Markt der Verpflegung von Kindertagesstätten gilt als Wachstumssegment. 2,6 Millionen Kinder sollen in Deutschland im Jahr 2006 in Kindertagesstätten mit Essen versorgt worden sein. Etwa 25.000 größere Kindertagesstätten und Kindergärten gibt es bundesweit, zusätzlich noch eine Vielzahl kleinerer Einrichtungen in privater Trägerschaft. Manche größere Kindergärten verfügen über eine eigene Küche, in der für die Kinder gekocht wird. Auf der Anbieterseite übernehmen entweder spezialisierte Caterer die komplette Versorgung, sei es mit vorgefertigten Komponenten oder gleich mit fertigen Menüs – oder die Einrichtungen bereiten die Menüs aus mehr oder weniger frischen Zutaten selber zu.

Bundesernährungsministerin Aigner schreibt in ihrem Geleitwort zu den "Qualitätsstandards": "In der Kindheit erlerntes richtiges Ernährungs- und Bewegungsverhalten trägt zu einem guten Gesundheitszustand im ganzen künftigen Leben bei.“ Was "richtig“ ist, hat nun offenbar der BLL mitentschieden – der Verband von Nestlé, Unilever, Kraft & Co., deren Gastro-Sparten entsprechende Produktportfolios aufweisen. Weil hochwertige Rohstoffe der entscheidende Kostenfaktor sind, werden Convenience-Produkte mit Hilfe künstlicher Aromen und Geschmacksverstärker aufgehübschten billigen Rohstoffen hergestellt. Als Nebeneffekt wird so sichergestellt, dass die Geschmacksknospen der Kleinsten an den Industriegeschmack gewöhnt werden. Dass Convenience-Produkte auch ohne solche Zusätze in der Gemeinschaftsverpflegung von Kleinkindern zur Verfügung stehen, beweisen nicht nur zahlreiche Anbieter von Bio-Kindergartenkost. Auch einige konventionelle Anbieter verzichten auf die umstrittenen Zusätze. (Quelle: ©Foodwatch & Spiegel-Online)

 

(Beitrag vom 20.05.2009) >>>> ANALOGKÄSE? Was ist das?

 

Hamburg (Verbraucherzentrale e.V.) - Wer bei Pizza, Lasagne oder Cheeseburger an Käse denkt, liegt neuerdings nicht immer richtig: „Analog-Käse“ heißt eine neue Zusammenmischung im Anbieterjargon, die immer häufiger auf vermeintlich käsehaltigen Fertiglebensmitteln zu finden ist. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat jetzt eine Liste mit Nepp-Käse-Produkten ins Internet gestellt.

Der Kunstkäse, bestehend aus Wasser, Pflanzenfett, Milcheiweiß, Stärke oder Geschmacksverstärkern, gelangt meistens ohne Kennzeichnung auf die Käsestange oder das überbackene Käsebrötchen. „Dadurch wird der Verbraucher irregeführt“, sagt Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg. Der Trick dabei: Um eine Kennzeichnung „mit Käseimitat“ zu vermeiden, verwenden einige Anbieter den Hinweis „überbacken“. Vor allem in Fast-Food-Restaurant, oder „Back-Shops“ wird den Verbrauchern der Nepp-Käse untergeschoben. Es geht um Profit, denn der Nepp-Käse ist im Einkauf 30 bis 40 Prozent billiger als echter Käse. Auch für Schafskäse gibt es Imitate, die im vermeintlichen „Griechischen Salat“ beim Imbiss um die Ecke landen.

Die Verbraucherzentrale Hamburg fordert eine bessere Kennzeichnung in der Gastronomie und bei loser Ware. So sollte die Kennzeichnung von Kunstkäse etwa auf der Speisekarte oder Schildern obligatorisch vorgeschrieben werden, so wie es schon für bestimmte Zusatzstoffe die Regel ist. Die amtliche Lebensmittelüberwachung weist auf eine hohe Beanstandungsquote hin, es tummeln sich viele schwarze Schafe unter den Anbietern. Laut „Bundesweitem Überwachungsplan 2007“ wurden von 115 Proben 31 Proben als Käseimitate identifiziert, das sind knapp 30 Prozent. Eine enorm hohe Beanstandungsquote, die zeigt, dass noch mehr Kontrollen notwendig sind. Das größte Dilemma bei diesen amtlichen Untersuchungen ist aber die Geheimhaltung der Namen der Schummler. „Auch nach Einführung des Verbraucherinformationsgesetzes werden Ross und Reiter nicht genannt. Aus Verbrauchersicht ein untragbarer Zustand“, so Valet.

Auch im Supermarkt taucht der Kunstkäse immer häufiger auf. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat einen Markcheck durchgeführt und einige Produkte im Kühlregal gefunden. So liegt neben geriebenem, Emmentaler oder Gouda, die „Lebensmittelzubereitung mit Pflanzenfett“, wie der Nepp-Käse beschönigend beschrieben wird. Aber auch in „Hähnchenschnitten Cordon bleu Art“ wird das Billig-„Lebensmittel“ eingesetzt. Dabei wird ein besonders dreister Trick angewendet: Es wird eine minimale Menge echten Käses verwendet – um den Begriff „Käse“ verwenden zu können – und dieser mit Kunstkäse gestreckt. Auf der Zutatenliste steht dann nichtssagend und für den Verbraucher irreführend „Zubereitung mit Käse“.

Die Verbraucherzentrale Hamburg fordert eine bessere Kennzeichnung des Käseimitats auch auf Fertigpackungen. Bei der Verkehrsbezeichnung sollte künftig „mit Käseimitat“ stehen, damit der Kunstkäse im Zutatenverzeichnis nicht hinter seinen unauffälligen Einzelbestandteilen versteckt werden kann. Verbraucher, die nicht auf den Kunstkäse reinfallen wollen, müssen kritisch die Zutatenliste von in Frage kommenden Lebensmitteln prüfen. Überbackene Produkte oder vermeintlich käsehaltige Produkte (z.B. Cordon bleu) mit Pflanzenfett, Milcheiweiß und Geschmacksverstärker in der Zutatenliste, könnten versteckt Kunstkäse enthalten. (Quelle: ©Verbraucherzentrale Hamburg e.V.)

 

(Beitrag vom 24.04.2009) >>>> PSEUDOWISSENSCHAFTLICHE ABNEHMPROGRAMME

 

Isen/Karlsruhe (dpa/tmn/web.de) - "Metabolic Balance": Das klingt wie ein Meditationsprogramm oder wie der neueste Gesundheitstrend aus den USA. Wie etwas, das sich die Schönen und Reichen gönnen, um ihr Wohlbefinden zu steigern. Tatsächlich ist das sogenannte "Stoffwechselprogramm" zurzeit in allen Bevölkerungsschichten ein Thema. Billig ist es deshalb nicht, aber laut seiner Erfinder überaus erfolgreich.

Übersetzt klingt das Ganze einleuchtend: Metabolic bedeutet Stoffwechsel, Balance bedeutet Ausgleich. "Ein ausgewogener Stoffwechsel ist die Basis für den harmonischen Ablauf aller Körperfunktionen", sagt Ernährungsmediziner Wolfgang Funfack aus Isen (Bayern), der das Programm ausgearbeitet hat. Daran zweifeln die wenigsten Wissenschaftler. Nur der Weg dahin bleibt ein Streitpunkt. "Eine Stoffwechseldiät, das ist doch ein Kunstprodukt. Diäten haben immer etwas mit dem Stoffwechsel zu tun", urteilt Ernährungswissenschaftler Achim Bub vom Max-Rubner-Institut in Karlsruhe. Seiner Ansicht nach reicht es aus, die Ernährung nach einfachen Regeln auszurichten. So sollte sie etwa abwechslungsreich sein. Grundsätzlich sollte der Fettanteil in den Nahrungsmitteln möglichst gering gehalten werden. Und wenn schon Fett, dann pflanzliches. Wer zusätzlich noch regelmäßig Sport treibt und ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, könne auch ohne spezielle Diät abnehmen.

Ganz anders sieht das Wolfgang Funfack. "Jeder Mensch benötigt andere Bausteine, um seinen Stoffwechsel in Einklang zu bringen. Wer nachhaltig etwas ändern möchte, braucht einen individuellen Ernährungsplan", sagt er. Welche Nahrungsbausteine der Patient benötigt, bestimmt eine Blutanalyse. Kostenfaktor: "Rechnen Sie mit einem Euro pro Tag. Die Basisbetreuung geht etwa über ein Jahr." Ziel bei diesem Stoffwechselprogramm sei es vor allem, den Insulin- und Blutzuckerspiegel möglichst gering zu halten. Dadurch stelle sich ein längeres Sättigungsgefühl ein. Funfack betont dabei: "Unsere Teilnehmer können mit Genuss abnehmen." Vorher jedoch müsse sich der Teilnehmer streng an den Plan halten. Der sieht drei Mahlzeiten am Tag vor, mit jeweils fünf Stunden Pause dazwischen. Kleine Snacks im Laufe des Tages? Laut Grundregeln verboten. "Das kann man so apodiktisch gar nicht sagen", entgegnet Prof. Kurt Widhalm von der Medizinischen Universität Wien. Der Ernährungsmediziner äußerst sich kritisch über die wissenschaftliche Grundlage: "Mir ist keine einzige Studie oder Publikation bekannt, die sich wissenschaftlich mit Metabolic Balance beschäftigt."

Dabei sind die Versprechen des Erfinders Funfack groß: "Durch die Stoffwechselregulierung konnten auch schon Krankheiten wie Neurodermitis geheilt werden. Die Haut der Teilnehmer sieht oft jünger aus und das allgemeine Wohlbefinden steigert sich." Außerdem sei der Jojo-Effekt ausgeschlossen. Widhalm sieht genau in diesen Versprechen das Problem: "Das alles wäre toll und eine echte Errungenschaft, aber es ist einfach nicht bewiesen." Bei großem Übergewicht sei es sicher hilfreich, die Behandlung individuell anzupassen. Im Normalfall brauche es dafür aber kein teures Programm, sondern dreimal am Tag Obst und Gemüse und täglich 20 bis 30 Minuten Bewegung. (Quelle: ©web.de)

UNSER FAZIT: Eine Ernährungsumstellung braucht keine invasiven Methoden, wie die regelmäßige Blutabnahme. Der Erfolg von stoffwechseltypisierenden Methoden in der Ernährungberatung konnte wissenschaftlich bisher nicht nachgewiesen werden. Wer sich dafür trotzdem begeistern lässt, obwohl selbst die vermeintlich bahnbrechende Theorie auf bloßen Vermutungen basiert, soll sein Glück ruhig versuchen. Spezialisierte Fachkräfte für Ernährungsberatung sind in Deutschland die Oecotrophologen (=beratende Ernährungswissenschaftler). Unser Verband informiert Sie sehr gerne über Spezialisten in Ihrer Nähe, die eine wissenschaftliche Ausbildung genossen haben: vdoe.de

Übrigens, Sie erkennen eine(n) Fachmann/Fachfrau für Ernährung nach einem ganz einfachen Prinzip:

Seriöse Ernährungsfachkräfte mit einschlägiger Ausbildung wie Oecotrophologen DÜRFEN KEINE PRODUKTE VERKAUFEN. Da ihre Arbeit außerdem wissenschaftlich begründet ist, werden die Leistungen von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst: weiter

 

 

(Beitrag vom 23.04.2009) >>>> GESCHENKGUTSCHEINE - verschenken Sie Gesundheit!

 

Verschenken Sie die ersten Schritte zu einem neuen, gesunden Weg im Leben eines Menschen, dessen Wohlergehen Ihnen am Herzen liegt! Es muss nicht unbedingt ein Geburtstag, ein Namenstag oder gar der Start in das Neue Jahr sein, damit ein Anlass für ein derart schönes und praktisches Geschenk gefunden werden kann – ein Geschenk auch ohne Anlass zeugt von echter Zuneigung und Liebe.

Ob Ernährungsberatung, Food-Einkaufscoaching oder Personal Fitness Training – der Beschenkte wird Ihnen sehr dankbar über ein solch besonderes Geschenk sein! Wie funktioniert das? Klicken Sie HIER. Es Öffnet sich ein neues Fenster. Drucken Sie die neue Seite aus und tragen Sie Ihren Namen, Ihre Adresse, die Telefonnummer, den Namen des zu Beschenkenden sowie die von Ihnen gewünschte Summe ein und schicken Sie es per Post oder per Fax an:

K. M. Koczor, c/o Nutriception, Bonner Strasse 37, 40589 Düsseldorf - Fax: 0211 – 79 517 00

Spätestens innerhalb von 7 Werktagen erhalten Sie von uns eine Rechnung über die gewünschte Summe. Umgehend nach Zahlungseingang schicken wir Ihnen den personalisierten Geschenkgutschein inkl. Zahlungsbestätigung auf postalischem Wege zu.

 

(Beitrag vom 16.01.2009) >>>> NUTRICEPTION bei Pro Sieben GALILEO    

Am 13. Januar 2009 wurde ein Beitrag über das menschliche Sättigungsgefühl in der Sendereihe "Galileo - Food Check" beim deutschen Fernsehsender Pro Sieben unter Mitwirkung unseres NUTRICEPTION-Experten Krisztian Mark Koczor ausgestrahlt. Der Beitrag ist hier im Internet zu finden. Öffnen Sie ein neues Browser-Fenster und tippen Sie z.B. Folgendes ein:


"http://www.liveleak.com/view?i=f5c_1265791873"

 

(Beitrag vom 29.08.2008) >>>> NETWORKING FÜR PARTNER UND KLIENTEN

 

Möchten Sie mit nutriception im Geschäftsbereich enger zusammenarbeiten? Oder einfach den privat den Kontakt halten? Die Netzwerk-Möglichkeiten bei bieten dabei die einfachsten Wege. Steigen Sie ein - let's NETWORK!

 

(Beitrag vom 01.07.2008) >>>> TERMINE & ÖFFNUNGSZEITEN

 

 

Termine werden bei uns individuell vereinbart - es gibt also keine geregelten Öffnungszeiten in der Praxis. Bitte rufen Sie uns an und vereinbaren Sie Ihren Termin nach Ihren individuellen Wünschen.

Falls Sie berufstätig sind und generell zu den üblichen Bürozeiten wenig Zeit für eine Beratung haben - so ist das für uns kein Problem! Wir kommen auf Sie zu - wie Sie es wünschen!

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